Trommeln in der Tiefe
Eigentlich wollte ich mal wieder ein richtig gutes Buch lesen, aber ich weiss einfach nicht welches.
Und wie auf Bestellung hatte ich einen richtig toll cthuloiden Traum ganz H.P.Lovecraft
Ich hab geträumt dass ich Forschungsleiterin einer Ausgrabung bin welche ich zusammen mit einem Freund und Professor durchführte. Unsere Suche nach alten Zivilisationen fand sehr weit oben in einer sandigfelsigen, unbewachsenen Landschaft einer Gebirgskette statt . Während mein Kollege weiter unten in den Felsen grub, untersuchte ich eine große, sehr weit oben gelegene Höhle in der ich auch mein nächtliches Lager aufschlug.
Eines Nachts nach einem langen Tag voller Sand und Staub wurde ich aus den Träumen gerissen und vernahm ein dumpefes Trommeln, ein leises Murmeln und ein undefinierbares fernes Rauschen in den Tiefen unter der Höhle. Wie hypnotisiert beschleunigte ich am nächsten Tag die Ausgrabungsarbeiten und legte Tage daraufhin einen uralten Gang frei. Ohne nachzudenken und wie im Wahn ging ich nur mit einer Fackel hinein. Ich wollte zuerst die "große Entdeckung" machen und verschwieg es meinem Kollegen, was sich noch als gravierender Fehler herausstellen würde. Wie ein immer stärker werdender Sog lotste mich die Neugier durch die Dunkelheit. Tiefer und tiefer. Der Gang schlängelte sich immer weiter nach unten als wollte er in der Unendlichkeit münden. Karge Wände folgten kargen Wänden und steiniger Boden folgte steinigem Boden. Irgendwann mit einem Blick auf die Fackel die bald ausgebrannt sein würde siegte der Verstand. Ich musste umkehren. Wie aus sandiger Schwärze auferstanden kam ich nach Stunden die einem wie Tage vorkamen zurück in das Lager, welches ich direkt am Eingang der unheimlichen Höhle errichtet hatte. Verwirrt von der endlosen Tiefe und völlig übernächtigt von all den Gedanken welchen Sinn und Zweck dieser Gang seiner Zeit wohl mal hatte, schlief ich letztendlich ein.
Durch ein schlurfendes Geräusch wurde ich aus dem traumgebeutelten Schlaf voller Höhlen und Gänge geweckt und tastete nach der Öllampe um das Gewölbe zu erhellen. Fast panisch schaffte ich sie zu entflammen als vor mir ein Mann stand. Er ähnelte dem Äußeren eines Pygmäen, klein, dunkelhäutig und völlig runzelig, nahezu mumifiziert. Er stand da wie in Stein gehauen und sein Blick fiel aus schwarzen Augenhöhlen voller bedrohender alter Weisheit. Träumte ich oder war ich wach? Doch er bewegte sich, streckte seine runzelige Hand nach mir aus und kam langsam wie ein Greis auf mich zu. Alle möglichen klaren Gedanken in meinem Kopf waren verstummt und ich rannte und rannte. Raus aus der Höhle. Als letzten Blick zurück sah ich nur noch wie sandiger Rauch mit waberndenen Armen nach mir griff. Geräusche von Trommeln, dumpf in der Tiefe. Murmeln. Rauschen. Ich hielt mir die Ohren zu und rannte weiter......am Lager des Professors vorbei. Weit weg von dem Ausgrabungsort den ich seitdem nie mehr betreten würde.
Tage vergingen. Wochen vergingen. Und auch nach Monaten hörte ich noch die dunklen Klänge. Ich träumte unentwegt von sandigen Städten und rätzelhaften Kulturen ohne Tageslicht unter den Bergen der kargen Gebirgskette. Von unbarmherziger Schlaflosigkeit geplagt lies ich mich daraufhin in die städtische Nervenheilanstalt einweisen, durch deren Behandlungsmethoden ich letzendlich sogar leichte Besserung erfuhr. Das Erlebte schien mehr und mehr in der Versenkung des Unterbewussten zu verschwinden und tauchte nur noch sporadisch in traumgeplagten Vollmondnächten auf. Dem behandelnden Arzt nach würde ich bald einer Entlassung entgegen sehen und wieder zurück ins Leben finden.
Doch es kam anders. Eines Dienstagsmorgens, dem Besuchstag der Heilanstalt, stand plötzlich der Professor vor mir. Er wirke müde und abgemagert, die Haut hing schlaff an den Knochen, seine Haare standen wirr vom Kopf ab. Er erkundigte sich kurz wie es mir ergangen sei, wobei er wohl von einer klaustrophobischen Erkrankung meinerseits ausging. Er bedauerte sehr dass ich deshalb nicht mehr meiner Arbeit in engen Höhlen nachgehen könne. Ausgemerkelt jedoch mit flackerndem Blick berichtete der Professor von seinen aktuellsten Entdeckungen hoch im Gebirge. Mein Verstand schaltete auf Panik. Niemand sollte diese Dinge je wieder zu Gesicht bekommen. Sie waren nicht für die heutige Welt bestimmt. Doch der Professor lies nicht locker und predigte fast wie im Wahn von alten Kulturen deren mysteriöse Schriftzeichen er an den Felswänden hoch auf dem Berg gefunden hatte. Besessenheit hatte sich auf seine Stimme gelegt und er wirkte nahezu selbst wie eines dieser runzeligen Geschöpfe welche mich in jener Nacht heimgesucht hatten.......
Dann bin ich aufgewacht.
Und es war echt toll eine Lovecraft-ähnliche Geschichte mal "selbst zu erleben".
Es ist noch viel unheimlicher als es nur zu lesen.
Und man spürt den Wahnsinn noch viel deutlicher.........*Wahnsinn-im-Blick*

Und wie auf Bestellung hatte ich einen richtig toll cthuloiden Traum ganz H.P.Lovecraft
Ich hab geträumt dass ich Forschungsleiterin einer Ausgrabung bin welche ich zusammen mit einem Freund und Professor durchführte. Unsere Suche nach alten Zivilisationen fand sehr weit oben in einer sandigfelsigen, unbewachsenen Landschaft einer Gebirgskette statt . Während mein Kollege weiter unten in den Felsen grub, untersuchte ich eine große, sehr weit oben gelegene Höhle in der ich auch mein nächtliches Lager aufschlug.
Eines Nachts nach einem langen Tag voller Sand und Staub wurde ich aus den Träumen gerissen und vernahm ein dumpefes Trommeln, ein leises Murmeln und ein undefinierbares fernes Rauschen in den Tiefen unter der Höhle. Wie hypnotisiert beschleunigte ich am nächsten Tag die Ausgrabungsarbeiten und legte Tage daraufhin einen uralten Gang frei. Ohne nachzudenken und wie im Wahn ging ich nur mit einer Fackel hinein. Ich wollte zuerst die "große Entdeckung" machen und verschwieg es meinem Kollegen, was sich noch als gravierender Fehler herausstellen würde. Wie ein immer stärker werdender Sog lotste mich die Neugier durch die Dunkelheit. Tiefer und tiefer. Der Gang schlängelte sich immer weiter nach unten als wollte er in der Unendlichkeit münden. Karge Wände folgten kargen Wänden und steiniger Boden folgte steinigem Boden. Irgendwann mit einem Blick auf die Fackel die bald ausgebrannt sein würde siegte der Verstand. Ich musste umkehren. Wie aus sandiger Schwärze auferstanden kam ich nach Stunden die einem wie Tage vorkamen zurück in das Lager, welches ich direkt am Eingang der unheimlichen Höhle errichtet hatte. Verwirrt von der endlosen Tiefe und völlig übernächtigt von all den Gedanken welchen Sinn und Zweck dieser Gang seiner Zeit wohl mal hatte, schlief ich letztendlich ein.
Durch ein schlurfendes Geräusch wurde ich aus dem traumgebeutelten Schlaf voller Höhlen und Gänge geweckt und tastete nach der Öllampe um das Gewölbe zu erhellen. Fast panisch schaffte ich sie zu entflammen als vor mir ein Mann stand. Er ähnelte dem Äußeren eines Pygmäen, klein, dunkelhäutig und völlig runzelig, nahezu mumifiziert. Er stand da wie in Stein gehauen und sein Blick fiel aus schwarzen Augenhöhlen voller bedrohender alter Weisheit. Träumte ich oder war ich wach? Doch er bewegte sich, streckte seine runzelige Hand nach mir aus und kam langsam wie ein Greis auf mich zu. Alle möglichen klaren Gedanken in meinem Kopf waren verstummt und ich rannte und rannte. Raus aus der Höhle. Als letzten Blick zurück sah ich nur noch wie sandiger Rauch mit waberndenen Armen nach mir griff. Geräusche von Trommeln, dumpf in der Tiefe. Murmeln. Rauschen. Ich hielt mir die Ohren zu und rannte weiter......am Lager des Professors vorbei. Weit weg von dem Ausgrabungsort den ich seitdem nie mehr betreten würde.
Tage vergingen. Wochen vergingen. Und auch nach Monaten hörte ich noch die dunklen Klänge. Ich träumte unentwegt von sandigen Städten und rätzelhaften Kulturen ohne Tageslicht unter den Bergen der kargen Gebirgskette. Von unbarmherziger Schlaflosigkeit geplagt lies ich mich daraufhin in die städtische Nervenheilanstalt einweisen, durch deren Behandlungsmethoden ich letzendlich sogar leichte Besserung erfuhr. Das Erlebte schien mehr und mehr in der Versenkung des Unterbewussten zu verschwinden und tauchte nur noch sporadisch in traumgeplagten Vollmondnächten auf. Dem behandelnden Arzt nach würde ich bald einer Entlassung entgegen sehen und wieder zurück ins Leben finden.
Doch es kam anders. Eines Dienstagsmorgens, dem Besuchstag der Heilanstalt, stand plötzlich der Professor vor mir. Er wirke müde und abgemagert, die Haut hing schlaff an den Knochen, seine Haare standen wirr vom Kopf ab. Er erkundigte sich kurz wie es mir ergangen sei, wobei er wohl von einer klaustrophobischen Erkrankung meinerseits ausging. Er bedauerte sehr dass ich deshalb nicht mehr meiner Arbeit in engen Höhlen nachgehen könne. Ausgemerkelt jedoch mit flackerndem Blick berichtete der Professor von seinen aktuellsten Entdeckungen hoch im Gebirge. Mein Verstand schaltete auf Panik. Niemand sollte diese Dinge je wieder zu Gesicht bekommen. Sie waren nicht für die heutige Welt bestimmt. Doch der Professor lies nicht locker und predigte fast wie im Wahn von alten Kulturen deren mysteriöse Schriftzeichen er an den Felswänden hoch auf dem Berg gefunden hatte. Besessenheit hatte sich auf seine Stimme gelegt und er wirkte nahezu selbst wie eines dieser runzeligen Geschöpfe welche mich in jener Nacht heimgesucht hatten.......
Dann bin ich aufgewacht.
Und es war echt toll eine Lovecraft-ähnliche Geschichte mal "selbst zu erleben".
Es ist noch viel unheimlicher als es nur zu lesen.
Und man spürt den Wahnsinn noch viel deutlicher.........*Wahnsinn-im-Blick*

Schattenwelt - am:So, 20. Jul, 10:58-rubrik:
Art




















































































































































































